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Von singenden Fröschen und tanzenden Spaghettis

Die Monatsfeier am 23. September 2023

 

Eine bunte Mischung aus Darbietungen zeigten die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Everswinkel bei der Monatsfeier am Samstag, den 23. September 2023. Durch das Programm führte Birk Mylius – wie gewohnt mit Witz und Charme.

Den Auftakt machte der in diesem Schuljahr gegründete Oberstufenchor mit dem Popsong „Not you” und dem Englischen Kanon „Make love not war”. Der Chorgesang ging direkt über in ein Froschkonzert. Dass das keinesfalls „Qua(r)k” war, bewiesen die Kinder der zweiten Klasse. Darüber hinaus zeigten sie eine Darbietung aus dem Eurythmieunterricht. Die 3. Klasse trug gekonnt den Anfang der Schöpfungsgeschichte vor, zunächst auf Hebräisch, dann auf Deutsch. Untermalt wurde dieses mit verschiedenen Instrumenten. Die 4. Klasse präsentierte eine Melodie aus dem Musikunterrich: Mit Flöten, Xylophonen und verschiedenen Rhythmusinstrumenten zeigten sie, wie gut sie aufeinander abgestimmt waren. Des Weiteren führten sie einen Teil des Sing- und Sprechstücks „Les trois petits cochons” („Die drei kleinen Schweinchen“) aus dem Französischunterricht auf. Beeindruckend war zu sehen, wie selbstverständlich sie in die französische Sprache eintauchen konnten. Die Kinder der 5. Klasse zeigten aus dem Eurythmieunterricht einen kleinen Volkstanz aus Israel, an dem sie wechselnde Dynamik und ausbalanciertes Schreiten geübt hatten. Dass sie auch rhythmisch fit sind, bewiesen die Schülerinnen und Schüler mit einer Bodypercussion. Zum Schluss trugen sie das Gedicht „Der Hügel” von Christian Morgenstern vor. Bis hierhin war die Stimmung auf der Bühne friedlich. Dies änderte sich vermeintlich, als die 6. Klasse dem Publikum ein Streitgespräch vortrug, allerdings nicht in Satzform, sondern ausschließlich bestehend aus Silben: „Das große Lalula”. Nach dem mündlichen „Streit” folgte ein Stockkampf, wie er bei den Griechen und Römern üblich war. Konzentration und Koordination spielten hier eine große Rolle und die Kinder haben deutlich gemacht, wie gut sie dieses geübt hatten. Außerdem zeigten sie noch verschiedene „Tongue twister” und das Lied „Let's take a vacation“”aus dem Englischunterricht. Die 7. Klasse schlüpfte in die Rolle eines Lehrerkollegiums, das verzweifelt Vertretungsunterricht für die siebte Klasse organisieren muss. Offensichtlich ein schwieriges Unterfangen, da niemand sich berufen fühlte, diese Herausforderung anzunehmen, obwohl durchaus auch die sehr positiven Attribute dieser Klasse benannt wurden. Beendet wurde die Diskussion mit der Idee, doch einfach mal die Schülerinnen und Schüler zu fragen. Gesagt – getan. Unter dem Leitgedanken „Ich wünsche mir ...” trugen diese ihre Ideen für die Schule und die Schulgemeinschaft vor und zeigten damit ihre Bereitschaft, sich dafür einzusetzen. Nun folgte eine kurze Unterbrechung des Programms. Völlig zu Recht, denn schließlich gab es eine wichtige Ankündigung zu machen: Die Theater-AG unter der Leitung von Herrn Mylius präsentiert „Das fliegende Klassenzimmer”. Wir freuen uns! Als nächstes rezitierten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse gekonnt die Ballade „Der Knabe im Moor” von Annette von Droste-Hülshoff. Im Anschluss daran präsentierten die Mädchen der Klasse einen Regentanz der besonderen Art. Zu einem Mix aus Regen-Liedern betraten die Schülerinnen – ausgestattet mit Regenschirmen – die Bühne und zeigten eine großartige Choreographie. Hut (oder Schirm) ab! Als letzte Darbietung der Monatsfeier bewiesen die Neuntklässler, dass man Spaghetti nicht nur kochen, sondern auch mit ihnen tanzen kann. Die Klasse sorgte zum Sambalied „La Flaca” für ein wahres Bühnenspektakel. Ausgestattet mit Poolnudeln präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre im Eurythmieunterricht entstandene Choreographie und beendeten die Monatsfeier mit einem fulminanten Finale. Alle Beiträge wären aber ohne die Bühnentechniker Vivian und Jonas (10. Klasse) in diesem Rahmen nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten! Das war spitze!

Text: Christina Rieping (Lehrerin), Fotos: Johannes Kalsow











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Text: Christina Rieping, Lehrerin; Fotos: Johannes Kalsow

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